mehr frühling – mehr mode – mehr bilder – mode-ideen für den sommer 2012 – über 600 abbildungen

now2C.com über die Fashion Week Madrid | New York | Berlin Sommer 2012 New York – Madrid R

fotografie ausstellung hamburg – volker hinz – der letzte mohikaner …

VOLKER HINZ – vor titelbild zur ausstellung stars im stern – Gruner und Jahr Pressehause

kunst ausstellung in hamburg – wim wenders – deichtorhallen hamburg

WIM WENDERS – Installationsansicht: Places, strange and quiet – Deichtorhallen Hamburg S

 

mehr frühling – mehr mode – mehr bilder – mode-ideen für den sommer 2012 – über 600 abbildungen

April 16, 2012 in Allgemein, nowFASHION

now2C.com über die Fashion Week Madrid | New York | Berlin Sommer 2012

New York – Madrid – Berlin
Drei Fashion Weeks – 600 Bilder von den besten Outfits auf dem Laufsteg – jetzt bei now2C.com! Besonders ein Blick nach Madrid lohnt sich. Weniger große Namen, dafür interessante Kollektionen:
Mercedes-Benz Fashion Week MADRID >>
New York glänzt wie immer mit den großen Namen – aber es lassen sich auch neue Talente entdecken
Mercedes-Benz Fashion Week NEW YORK >>
Und dann noch Berlin, von Michalsky bis Przybylski
Mercedes-Benz Fashion Week BERLIN>>

now2C.com zeigt die Outfits aus den verschiedenen Modenschauen in übersichtlichen Bilderstecken geordnet nach Kategorien – black and white | prints | long | short | jeans (wobei diese Kategorie nur in Berlin zu erwähnen ist) | for men only – und auch eine Zusammenstellung mit meinen – favoriten – sowie einem – designer of the week – jeder Fashionweek. Jeweils mit einer Übersicht als Diaschau oder als Einzelbilder.

Viel Spaß und Inspiration
STSchwanitz

now2C.com über die Fashion Week Berlin Sommer 2012
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fotografie ausstellung hamburg – volker hinz – der letzte mohikaner …

April 15, 2012 in Allgemein, nowPICTURES

VOLKER HINZ – vor titelbild zur ausstellung stars im stern – Gruner und Jahr Pressehauses

VOLKER HINZ - stars im stern
5. bis 26. April – Foyer Gruner + Jahr Pressehaus, Am Baumwall 11

Der letzte Mohikaner  …  Volker Hinz

Der letzte seiner Art, weil er der letzte festangestellte Fotograf der altehrwürdigen Magazin-Ikone STERN ist. Wenn er im Sommer nach 38 Jahren den Verlag verläßt, ist dieses Zeitalter vorbei.
Der letzte seine Art, weil er bis heute seine Arbeit analog erledigt. Obwohl der Verlag gern auch digitale Bilder von Volker Hinz bekommen hätte – seit 3 Jahren gibt es bei G+J kein eigenes Labor mehr – digital spart Geld.
Aber Volker Hinz bleibt bei Rollfilm. Seine Lieblingskamera ist eine Hasselblad mit Weitwinkel und View-Finder – kein Autofokus – kein Motor – und trotzdem schnell und vor allem leise. Sie ist mit ihm über die Jahre zu einer Einheit geworden. So entstehen die Porträts über die bekannten und unbekannten Personen des Zeitgeschehens. Mit Vorliebe schaut er sich auf Gesellschaften nach der Gesellschaft um. Wer mit wem – quadratisch – schwarzweiß – kontrastreich – geistreich. Faszinierend ist auch zu sehen, was man aus einem Kleinbild-Diafilm heute noch machen kann. Hier zu sehen die Bilder eines faszinierenden Amerika, aus vergangenen Tagen.
Wer bis zum 26.4. in die Nähe des Gruner und Jahr Pressehauses kommt, sollte die Gelegenheit nutzen und einen Blick auf die Arbeiten von Volker Hinz werfen.

STSchwanitz

VOLKER HINZ – titelbild zur ausstellung stars im stern – Gruner und Jahr Pressehauses 5. bis 26.4.2012
VOLKER HINZ – Woody Allen – Hamburg 1991 – Installationsansicht – stars im stern – Gruner und Jahr Pressehauses 5. bis 26.4.2012
VOLKER HINZ – titeltext zur ausstellung stars im stern – Gruner und Jahr Pressehauses 5. bis 26.4.2012
VOLKER HINZ – Muhamad Ali – Los Angeles 1984 – Installationsansicht – stars im stern – Gruner und Jahr Pressehauses 5. bis 26.4.2012
VOLKER HINZ – Muhamad Ali – Los Angeles 1984 – Installationsansicht – stars im stern – Gruner und Jahr Pressehauses 5. bis 26.4.2012
VOLKER HINZ – Helmut Schmidt – Hamburg 2008 – Installationsansicht – stars im stern – Gruner und Jahr Pressehauses 5. bis 26.4.2012
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kunst ausstellung in hamburg – wim wenders – deichtorhallen hamburg

April 12, 2012 in Allgemein, nowART

WIM WENDERS – Installationsansicht: Places, strange and quiet – Deichtorhallen Hamburg Sammlung Falckenberg 14.4–5.8.2012

PLACES, STRANGE AND QUIET - Wim Wenders
14. April – 5. August 2012 – SAMMLUNG FALCKENBERG, Deichtorhallen in Hamburg-Harburg – eingeschränkte Öffungszeiten (s.u.)

Regisseur – Fotograf – Künstler: Wim Wenders

60 großformatige Arbeiten sind ab dem 13.04. in der SAMMLUNG FALCKENBERG, zu sehen. Ja, 13.04. ab 19.00 Uhr ist die öffizielle Eröffnung durch Dirk Luckow (Intendant der Deichtorhallen) und Miriam Schoofs (Kuratorin der Sammlung Falckenberg) geplant auch Wim Wenders ist angekündigt. »Places, strange and quiet« wird es zu sehen geben, Wim Wenders dazu »Wenn man viel unterwegs ist, wenn man gern umherstreift, um sich zu verlieren, kann man an den merkwürdigsten Orten landen. [...] Es muss wohl eine Art eingebauter Radar sein, der mich oft in Gegenden führt, die entweder sonderbar ruhig oder auf eine ruhige Art sonderbar sind.«
Ich konnte einige Werke schon 2001 innerhalb der Ausstellung »Bilder von der Oberfläche der Erde« im Hamburger Bahnhof, Berlin betrachten und habe noch Bilder vor Augen, was für deren Eindruck spricht. Wer dazu die Räumlichkeiten in dem alten Industriegebäude der Sammlung Falkenberg kennt, wird schon jetzt eine Vorfreude auf die Hängung verspüren.
STSchwanitz
Ab 14.04. sind Impressionen zur Austellung auf now2C.com zu sehen >>

Ein Besuch der Sammlung Falckenberg ist nur innerhalb von Führungen möglich. Diese finden mittwochs und donnerstags um 18 Uhr, freitags um 17 Uhr sowie samstags und sonntags um 11 und 15 Uhr statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und kann telefonisch oder über die Internetseite der Sammlung Falckenberg >> vorgenommen werden.
WIM WENDERS – In Germany II. – Subterranean Homesick Blues – In Germany I. (Nahe der Elbe, 2011 C-Prints) – Courtesy Blain Southern Gallery London – Installationsansicht: Places, strange and quiet – Deichtorhallen Hamburg Sammlung Falckenberg 14.4–5.8.2012
WIM WENDERS – In Germany II. – Subterranean Homesick Blues – In Germany I. (Nahe der Elbe, 2011 C-Prints) – Courtesy Blain Southern Gallery London – Installationsansicht: Places, strange and quiet – Deichtorhallen Hamburg Sammlung Falckenberg 14.4–5.8.2012
WIM WENDERS – Armenian Alphabet, Armenia, 2008 – C-PrintCourtesy Wenders Images – Installationsansicht: Places, strange and quiet – Deichtorhallen Hamburg Sammlung Falckenberg 14.4–5.8.2012
WIM WENDERS Installationsansicht: Places, strange and quiet – Deichtorhallen Hamburg Sammung Falckenberg 14.4–5.8.2012

Weiter Deichtorhallen Hamburg: Alle ausgestellten Arbeiten sind auf Reisen entstanden und spiegeln die unterschiedlichsten Beobachtungen eines neugierigen und rastlosen Reisenden wider. Wenders’ Route führt uns u.a. in den Amerikanischen Westen, den Deutschen Osten, nach Australien, Südamerika, Südostasien, Armenien, Italien oder Japan und zeigt uns ungewohnte Blicke auf Tokyo, São Paulo, Berlin oder Moskau.Wenders’ Bilder handeln vor allem von Orten, die im Verschwinden begriffen sind. Sie verweisen auf eine Zivilisation, die man nur noch an ihren Spuren erkennen oder erahnen kann. Das Verhältnis dieser Orte zu den Menschen, die hier leben oder gelebt haben, will vom Betrachter erkundet werden. Wenders’ Beobachten und Erforschen von Orten gleicht einem kontemplativen Abschreiten, einer anderen Art von Vermessung: sein Interesse gilt dem In-Vergessenheit-Geraten. Er befragt die Orte hinsichtlich ihrer kulturellen Erinnerung und macht diese Befragung zu einem ästhetischen Programm, bei dem er die Fotografie als Instrument gegen den Erinnerungsverlust einsetzt, denn ihm zufolge tragen »Landschaften und Orte das Bedürfnis in sich, erzählt, festgehalten und weitergezeigt zu werden.«

Weitere Informationen: Deichtorhallen Hamburg >>

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kunst ausstellung: gerhard richter in berlin – panorama – neue nationalgalerie

März 17, 2012 in Allgemein, nowART

GERHARD RICHTER – Neue Nationalgalerie Berlin -12.2.-13.05.2012

 

GERHARD RICHTER - Panorama
12.2 bis 13.5. 2012 - Neue Nationalgalerie Berlin

Pflichtveranstaltung – nicht vergessen!

Am 9. Februar 2012 feierte Gerhard Richter seinen 80. Geburtstag. Zu diesem Anlass richtet die Nationalgalerie gemeinsam mit der Tate Modern in London und dem Centre Pompidou in Paris eine umfassende Retrospektive seines OEuvres aus. Die Ausstellung wird ermöglicht durch den Verein der Freunde der Nationalgalerie. Etwa 150 Gemälde aus allen Schaffensphasen des umfangreichen Werkes vermitteln in einer pointierten Auswahl, die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler entstand, einen Einblick in das thematisch wie stilistisch facettenreiche Schaffen. Kanonisch gewordene Bilder, wie das der die Treppe herabsteigenden Ema (1966) und der sich vom Betrachter abwendenden Betty (1988), werden mit selten oder noch nie gezeigten Arbeiten kombiniert.

Weitere Informationen: Neue Nationalgalerie >>

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frühlingserwachen – sommermode 2012 – bilderstrecken – fashion shows

März 17, 2012 in Allgemein, nowFASHION

 Iris van Herpen @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Sommer 2012IRIS VAN HERPEN @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Sommer 2012

Endlich – die dicken Jacken können in den Schrank … und weil es ja nichts schöneres gibt, als das Frühjahr mit frischer Mode zu begrüßen, ist es Zeit für modische Inspiration. Am besten schauen wir mal auf die Kreationen, die die Designer zum Frühjahr | Sommer 2012 auf den Laufsteg der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin gebracht haben.

now2C.com zeigt über 200 Outfits aus den verschiedenen Modenschauen in übersichtlichen Bilderstecken:

Zu den Photos der Mode Trends Frühjahr Sommer 2012 >>

Wie bisher will now2C.com nicht die Trends an den Haaren herbei ziehen. Am besten ist es doch, wenn sich jeder selbst ein Bild macht. Deshalb sind die Outfits nur nach Kategorien geordert. In jeder Kategorie gibt es eine bequeme Übersicht aller Styles, so kann man gut beurteilen, ob es sich ein Klick für die Großansicht (440×650 Pixel | 16×23 cm) lohnt … Der Designer wird immer in der Bildunterschrift genannt.
Die Kategorien für diese Saison:

black and white >>
prints >>

long >>
short >>
jeans >>
und eine Zusammenstellung mit meinen Favoriten
favorites >>
and the winner is
designer of the week >>
Und zum Schluss – was Mann so trägt
for men only >>

Viel Spaß im Modefrühling
STSchwanitz

Beispiel Übersicht
Beispiel Großansicht
MICHAEL SONTAG @ Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Sommer 2012 (Ausschnitt Großansicht)

Fotos: DAN & CORINA LECCA for Mercedes-Benz Fashion Week

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kunst ausstellung in hamburg – müde helden – hodler – dejneka – rauch

Februar 17, 2012 in Allgemein, nowART

NEO RAUCH – Moor – 2003 – Öl auf Leinwand, 250 x 210 cm – Installationsansicht: MÜDE HELDEN – Hamburger Kunsthalle – 17.2. bis 13.5.2012

MÜDE HELDEN – Ferdinand Hodler – Aleksandr Dejneka – Neo Rauch
17. Februar bis 13. Mai 2012 - Hamburger Kunsthalle - Galerie der Gegenwart

Großartig

Beindruckend – vor allem natürlich die Großformate, die in der Ausstellung zu sehen sind. Und  zugegeben als Fan der Bildsprache von Neo Rauch seinen ´Irrealitäten´ und seiner malerischen Stilistik  – ist es natürlich auch die Zusammenführung einer bedeutenden Anzahl seiner Werke, die beeindruckt. Im alltäglichen Kunstbetrieb begegnen sie einem ja eher als Einzelstücke auf Art Fairs, wie der ART BASEL >> oder ART COLOGNE >>. Mehr noch, die Hamburger Kunsthalle zeigt in der Ausstellung Müde Helden das Werk des international anerkannten, führenden Vertreters der Leipziger Schule, erstmals in einem historischen und kunsthistorischen Zusammenhang, im Kontext mit Arbeiten von Ferdinand Hodler (1853–1918) und Aleksandr Dejneka (1899-1969).

Anregende Zitate, die für mich auch eine Kreis zwischen müden Helden und dem populär gewordenen  Gemütszustand Burn Out herstellen, finden sich an einer Zwischenwand unter der Überschrift “Müdigkeitsgesellschaft”:
“Der Exzess der Leistungssteigerung führt zum Infarkt der Seele. Die Müdigkeit der Leistungsgesellschaft ist eine Alleinmüdigkeit, die vereinzelnd und isolierend wird.”

Hamburger Kunsthalle: Im Mittelpunkt der Ausstellung Müde Helden: Ferdinand Hodler – Aleksandr Dejneka – Neo Rauch steht die Entwicklung der Utopie des ‘Neuen Menschen’ im 20. Jahrhundert. Im Werk der drei Maler dieser Ausstellung wird die Geschichte dieses Ideals wie in einem Brennspiegel gebündelt reflektiert. (weiter unter den Abbiildungen)

links: NEO RAUCH – Quelle – 1999 – Öl auf Leinwand, 228 x 480 cm mitte: FERDINAND HODLER – Verklärung – um 1906/07- Öl auf Leinwand – 110 x 64,5 cm rechts: FERDINAND HODLER – Zwei Frauen in Blumen (Empfindung 1a) – (Empfindung 1b) – 1901-1906 – Öl auf Leinwand – 116 x 87,5 cm – Installationsansicht: MÜDE HELDEN – Hamburger Kunsthalle – 17.2. bis 13.5.2012

NEO RAUCH – Quelle – 1999 – Öl auf Leinwand, 228 x 480 cm – Ausschnitt – MÜDE HELDEN – Hamburger Kunsthalle – 17.2. bis 13.5.2012

ALEKSANDR DEJNEKA links: Auf dem Balkon – 19331 – Öl auf Leinwand – rechts: FERDINAND HODLER – Der Tag – 1898 – Öl auf Leinwand – Installationsansicht: MÜDE HELDEN – Hamburger Kunsthalle – 17.2. bis 13.5.2012

NEO RAUCH – Geschäft – 1998 – Öl auf Leinwand – Installationsansicht: MÜDE HELDEN – Hamburger Kunsthalle – 17.2. bis 13.5.20 (unten Ausschnitt)

ALEKSANDR DEJNEKA links: Zukünftige Flugzeugführer – 1937/38 – Öl auf Leinwand – rechts: Junger Pionier – 1934 – Öl auf Leinwand – 90 x 100 cm – Installationsansicht: MÜDE HELDEN – Hamburger Kunsthalle – 17.2. bis 13.5.2012

Weiter Hamburger Kunsthalle: Der Schweizer Maler Ferdinand Hodler steht am Anfang  dieser historischen Entwicklung. Als einer der hervorstechenden Vertreter der Lebensreformbewegung gibt er dem um 1900 mit großem Pathos vorgetragenen Thema des ‘Neuen Menschen’ in seiner Malerei künstlerischen Ausdruck. Seine großfigurigen Gemälde weiblicher und männlicher Gestalten tragen jedoch, ungeachtet ihrer Monumentalität, bereits die Zeichen des Artifiziellen und Dekorativen an sich – und können von daher als ‘müde Helden’ betrachtet werden. 

Der im Westen weniger bekannte, in Kursk geborene Aleksandr Dejneka (1899-1969) war zwischen 1918, dem Todesjahr Ferdinand Hodlers und der Verordnung des Sozialistischen Realismus in der Sowjetunion im Jahr 1932 ein Protagonist der postrevolutionären Malerei. Bisher völlig unbeachtet blieb, wie sehr sich der russische Maler in seinen Bildmotiven, wie auch in der Körpersprache und der Modellierung seiner Personen an Hodlers eurythmisch bewegten Figuren orientiert. In seinen Gemälden ersetzt Dejneka die aufblühende Natur durch im Aufbau befindliche Industrielandschaften. Dejnekas Arbeiterinnen und Arbeiter erscheinen wie die Wiedergeburt der symbolistischen Malerei des Schweizers in proletarischem Gewand.  

Im letzten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts greift der in der DDR aufgewachsene und ausgebildete  Neo Rauch (*1960) den von Hodler und Dejneka geprägten Typus nach dem Ende des Kommunismus erneut auf. Mit bewusstem Rückgriff auf die Helden aus Technik und Industrie der Zwanziger und Dreißiger Jahre lässt er die Figuren in Posen der Handlungshemmung erstarren und in absurden Zusammenhängen ins Leere laufen. Die Utopie des ‘Neuen Menschen’ verkehrt sich hier in eine Absage an die Fortschrittsgläubigkeit und an jegliche Ideologie. 

Weitere Informationen: Hamburger Kunsthalle >>

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kunst ausstellung in hamburg paul wunderlich hamburger kunsthalle

Februar 8, 2012 in Allgemein, nowART

PAUL WUNDERLICH – Hamburger Kunsthalle – Das frühe lithographische Werk – 5.2.-27.05.2012

 

PAUL WUNDERLICH - Das frühe lithographische Werk
5. Februar bis 27. Mai 2012 – Hamburger Kunsthalle – Hamburger Gang

Schöne wunderliche Welt

Seit Sonntag zeigt die Hamburger Kunsthalle frühe lithographische Werke von Paul Wunderlich, die seine außergewöhnliche “Meisterschaft im Umgang mit der Technik”, so Kurator Jonas Beyer, zeigen. Wunderlich vermag mit außergewöhnlich dünnem Farbauftrag und hoher Virtuosität Farben und Texturen zu drucken, die faszinierende Bildwirkungen erzeugen und so seine surreal fantastischen Kreationen zusätzlich außergewöhnlicher erscheinen lassen.
Wer auf dem Weg zur Louise Bourgeois Ausstellung ” Passage dangereux “>> ist, die ab dem 11.2. in der Kunsthalle zu sehen ist, der sollte also unbedingt den ” Hamburger Gang”, in dem die Lithographien von Paul wunderlich zu sehen, sind nicht vergessen.

Hamburger Kunsthalle: Zum ersten Mal würdigt ein Hamburger Museum das Werk von Paul Wunderlich (1927-2010) mit einer Einzelausstellung. Wunderlich zählte bis zu seinem Tod im Jahr 2010 zu jenen Künstlern der Stadt, die international ein hohes Ansehen genossen. Noch während seines Studiums an der Landeskunstschule in Hamburg wurde ihm die Leitung der graphischen Werkstatt übertragen, wo er als Drucker für Emil Nolde und Oskar Kokoschka arbeitete und seinen Kommilitonen Horst Janssen in die Kunst der Radierung einführte. Der Skandal um die Lithographie-Folge qui s’explique, die wegen ihrer sexuellen Brisanz von der Hamburger Staatsanwaltschaft 1960 beschlagnahmt wurde, machte ihn schlagartig berühmt und brachte ihm einen festen Platz in der Sammlung des Museum of Modern Art in New York ein. Auch ist Wunderlich zu Lebzeiten als einziger deutscher Künstler in die Pariser „Académie des Beaux-Arts” aufgenommen worden.

Die Ausstellung ermöglicht einen gezielten Blick auf die Frühphase des Künstlers, auf die Entwicklung seiner unverwechselbaren Handschrift und auf bislang unpublizierte Lithographien, in denen sich auch Einflüsse anderer Künstler zeigen. Präsentiert werden rund 80 Lithographien, die motivisch gruppiert sind.

Titelfoto: PAUL WUNDERLICH  – Das Hohe Lied des Salomo (Plakatvorlage zur Ausstellung) – 1970 – Installationsansicht – Mischtechnik auf Karton - Hamburger Kunsthalle – Das frühe lithographische Werk – 5.2.-27.05.2012

PAUL WUNDERLICH – Akt auf blauem [sie] Stuhl – Installationsansicht – 1969 – Farblithographie – Hamburger Kunsthalle – Das frühe lithographische Werk – 5.2.-27.05.2012

PAUL WUNDERLICH – Akt auf blauem [sie] Stuhl – Ausschnitt – 1969 – Farblithographie – Hamburger Kunsthalle – Das frühe lithographische Werk – 5.2.-27.05.2012

PAUL WUNDERLICH – Das Hohe Lied des Salomo (Plakatvorlage zur Ausstellung) – 1970 – Installationsansicht – Mischtechnik auf Karton – Hamburger Kunsthalle – Das frühe lithographische Werk – 5.2.-27.05.2012

PAUL WUNDERLICH – qui s ´explique (Blatt 1) – Ausschnitt – 1959 – Lithographie – Hamburger Kunsthalle – Das frühe lithographische Werk – 5.2.-27.05.2012

PAUL WUNDERLICH – Plakat Salomon – Ausschnitt – 1969 – Farblithographie – Hamburger Kunsthalle – Das frühe lithographische Werk – 5.2.-27.05.2012

PAUL WUNDERLICH – Er wird alt (without vanity) – 1962 – Ausschnitt – Lithographie, handkoloriert – Hamburger Kunsthalle – Das frühe lithographische Werk – 5.2.-27.05.2012

Weitere Informationen: Hamburger Kunsthalle >>

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fotografie ausstellung in hamburg saul leiter retrospektive deichtorhallen

Februar 3, 2012 in Allgemein, nowPICTURES

SAUL LEITER – Harlem – 1960 – chromogenic Print – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012

 

SAUL LEITER - Retrospektive
3. Februar bis 15. April – Deichtorhallen Hamburg – Haus der Photographie

It is not where it is or what it is that matters but how you see it. SAUL LEITER

Poesiealbum – könnte für mich draufstehen, wenn sich denn alle Bilder von Saul Leiter in einem Buch finden müssten … Es sind keine ´klassischen´Motive, die zu sehen sind – eher Bilder, die meistens konsequent am erwarteten Motiv vorbei fotografiert sind, an etwas vorbei, durch etwas durch – in etwas hinein. Trotzdem (oder gerade deshalb) fand Saul Leiter mit Henry Wolf einen frühen Förderer, der als Art Director seine Bildsprache einzusetzen wußte. Den legendären HARPER´S BAZAAR Art Director Alexey Brodovitch konnte er weniger für seine Arbeit begeistern, von ihm hörte er die Vorgabe es gilt eine Zeitschrift zu füllen und kein Museum. So arbeitete Leiter zunächst häufiger als Fotograf für Henry Wolf bei ESQUIRE und erst später, als Wolf 1958 Brodovitch ablöste, für HARPER´S BAZAAR. Es überrascht nicht,dass auch die Modefotografien von Saul Leiter weniger auf die modischen Details fokussiert, als eine Stimmung. Und eigentlich geht es bei Mode ja auch um ein Gefühl …
Um Stimmung geht es auch bei den überwiegend in der Ausstellung präsenten Photographien aus den Straßen eines New York, das es nicht mehr gibt … und es sind auch hier natürlich sehr ungewöhnliche Einsichten in des Leben der Metropole, die uns Saul Leiter zeigt.

Haus der Photographie: Das Haus der Photographie der Deichtorhallen würdigt vom 3. Februar bis 15. April 2012 den 88jährigen Fotografen und Maler Saul Leiter in einer weltweit ersten großen Retrospektive. Die Ausstellung umfasst mehr als 400 Arbeiten und vereint in einem großen Spannungsbogen frühe Schwarzweiß- und Farbaufnahmen, Modefotografien, übermalte Aktfotos, seine Malerei sowie die noch nie präsentierten Skizzenbücher. Das letzte Kapitel der Ausstellung widmet sich den neuen Fotoarbeiten von Saul Leiter, die er immer noch auf den Straßen seiner Nachbarschaft im New Yorker East Village aufnimmt. 

Saul Leiter (*1923 in Pittsburgh) erfährt erst seit wenigen Jahren die verdiente Würdigung als einer der führenden Pioniere der Farbfotografie. Schon seit 1946, weit vor den Vertretern der „New Color Photography“ der 1970er Jahre wie William Eggleston und Stephen Shore, benutzte er als einer der ersten die damals von Künstlern verachtete Farbfotografie für seine freien künstlerischen Aufnahmen.

Saul Leiter hat sich immer als Maler und Fotograf verstanden. Sowohl in seiner Malerei als auch in seinen Fotografien tendiert er deutlich zu Abstraktion und Flächigkeit. Oft findet man große, tiefschwarze, von Schatten hervorgerufene Flächen, die bis zu Dreiviertel seiner Fotografien einnehmen. Passanten werden nicht als Individuen in das Bild aufgenommen, sondern als verschwommene Farbimpulse, überlagert von Scheiben oder eingekeilt zwischen Hauswänden und Verkehrszeichen. Die Übergänge zwischen Abstraktion und Figurativem in seinen Malereien und Fotografien sind nahezu nahtlos. Saul Leiters Straßenfotografie – damit ist er beispiellos in diesem Genre – ist eigentlich Fotografie gewordene Malerei, wie Rolf Nobel im begleitenden Buch schreibt.

SAUL LEITER – Buchtitel – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012
SAUL LEITER – Installationsansicht Modefotografie Harper´s Bazaar – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012
SAUL LEITER – untitled – 1960er – Silbergelantine –  Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012
SAUL LEITER – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012
SAUL LEITER – Fay smoking – 1946 – Silbergelantine – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012
SAUL LEITER – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012
SAUL LEITER – untitled – 1959er – Silbergelantine – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012
SAUL LEITER – untitled – Silbergelantine – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012
SAUL LEITER – Sketchbook 1973 verschiedene Materialien – Retrospektive – Deichtorhallen Hamburg 3.2.-15.4.2012

Weitere Informationen: Deichtorhallen Hamburg >> 

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kate moss in mango by terry richardson

Januar 26, 2012 in Allgemein, nowPICTURES

Kate Moss in MANGO by Terry Richardson

Neue Marke neues Werbeglück für Kate – jetzt ist der neue TV-Spot für MANGO raus – auch nicht so eine News – vielleicht eher, dass die Regie des neues TV Films (spy games) von Terry Richardson stammt – vielleicht noch mehr, wenn man den doch eher braven Spot dazu sieht:

Da nimmt mich der Viral-Film (the great escape) vom letzten Herbst schon etwas mehr mit …


quelle: mango fashion @ youtube

STSchwanitz

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mercedes-benz fashion week berlin winter 2012 bilderstrecken schauen

Januar 25, 2012 in nowFASHION

Mercedes-Benz Fashion Week Winter 2012 | LEVER COUTURE

Auf now2C.com sind die Bildstrecken zur Fashion Week Berlin Herbst / Winter 2012 nun komplett – nach den ersten über 200 Bildern vom Laufsteg ist jetzt die auch die zweite Hälfte zu sehen. Jetzt sind also über 400 Photographien aus den Modenschauen der Designer zu sehen. Die Fotos sind nicht nach Designern geordnet, sondern nach groben Kategorien – z.B. Schwarz, Farbe, Fell, … als Service für Interessierte und Stylisten ist jedes Bild natürlich mit dem Designer untertitelt. Es gibt einen einfachen Überblick in den einzelnen Kategorien oder die vergrößerte Einzelansicht (16×24 cm / 450×680 Pixel) oder eine Diaschau zur Auswahl. Wahrscheinlich der umfassendste thematische Überblick im Netz.

Zu den über 400 Abbildungen der Outfits der Saison Herbst / Winter 2012 >> 

Titelfoto: DAN & CORINA LECCA for Mercedes-Benz Fashion Week
LEVER COUTURE at Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2012

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